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Schürfgrube (Sondierbohrung) in Leverkusen – Boden direkt beurteilen

Geotechnik mit regionalem Urteilsvermögen.

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In Leverkusen treffen unterschiedlichste Baugründe aufeinander: Während der Boden im Bereich Opladen oft von sandig-kiesigen Ablagerungen der Mittelterrasse geprägt ist, dominieren in Rheindorf bindige Auenlehme, die eine völlig andere Tragfähigkeit mitbringen. Eine Schürfgrube liefert hier die entscheidende Gewissheit. Statt sich auf indirekte Messungen zu verlassen, sehen wir den Boden in seiner natürlichen Lagerung. Eine Sondierbohrung dieser Art ist kein Umweg, sondern der schnellste Weg zur belastbaren Aussage. Gerade in Leverkusen mit seinen 51 Metern Höhenunterschied zwischen Rheinufer und den östlichen Höhenlagen zählt jeder Aufschluss. Wir setzen die Schürfgrube gezielt ein, um Schichtgrenzen zu kartieren, Proben zu entnehmen und den Untergrund zweifelsfrei zu bewerten.

Eine Schürfgrube zeigt den Boden so, wie er wirklich ist – ungestört und im direkten Zugriff.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Leverkusen zählt rund 165.000 Einwohner, und der Druck auf den innerstädtischen Baugrund wächst stetig. Eine Schürfgrube erlaubt den direkten Zugang bis in Tiefen von meist 2,5 bis 4 Metern. Das Verfahren ist nach DIN EN ISO 22475-1 genormt und stellt sicher, dass die Bodenansprache nicht nur visuell, sondern auch haptisch durch den geotechnischen Ingenieur erfolgt. Wir dokumentieren Lagerungsdichte, Bodenart, Konsistenz und Wasserzutritte. Im Labor folgen dann die Bestimmung der Korngrößenverteilung oder die Konsistenzgrenzen. Das alles passiert mit einem klaren Ziel: ein eindeutiges Baugrundmodell, das spätere Überraschungen ausschließt. In den quartären Lockergesteinen Leverkusens ist dieser einfache Aufschluss oft wertvoller als teure Großgeräte.
Schürfgrube (Sondierbohrung) in Leverkusen – Boden direkt beurteilen
Technische Referenz — Leverkusen

Lokale Besonderheiten

Die industrielle Geschichte Leverkusens prägt den Baugrund bis heute. Auffüllungen aus dem Bahnbau, alte Werksgelände im Umfeld der Chemieindustrie und zugeschüttete Bachläufe machen den Untergrund unberechenbar. Wer hier ohne Sondierbohrung plant, riskiert Setzungen, die später kein Fundament mehr ausgleichen kann. Besonders tückisch sind weiche Lagen organischer Böden, die unter Last konsolidieren. Eine Schürfgrube deckt diese Schwachstellen schon in der Planungsphase auf. Sie zeigt, wo aufgefüllt wurde, wie mächtig die Kiese unter dem Lehm sind und ob mit Schichtenwasser zu rechnen ist. Dieses Wissen ist keine Option, sondern die Grundlage jeder standsicheren Gründung in Leverkusen.

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Geltende Normen

DIN EN ISO 22475-1, DIN EN ISO 14688-1/-2, DIN 4020

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Erkundungstiefe Standard2,5 m – 4,0 m (baggerabhängig)
Normative GrundlageDIN EN ISO 22475-1
Bodenart-AnspracheDIN EN ISO 14688-1/-2
DokumentationFotodokumentation, Schichtenverzeichnis
ProbennahmeGestörte und ungestörte Proben (Sonderverfahren)
EinsatzbereichLockergesteine, Auenböden, Terrassenkiese
WasserstandsmessungBei Antreffen von Grund- oder Schichtenwasser

Häufige Fragen

Was kostet eine Schürfgrube in Leverkusen?

Die Kosten für eine baggergestützte Schürfgrube in Leverkusen liegen inklusive geotechnischer Aufnahme üblicherweise zwischen €480 und €670. Der genaue Preis hängt von der Tiefe, der Zufahrtsmöglichkeit und dem Aufwand für die Wiederverfüllung ab.

Wann ist eine Schürfgrube besser als eine Rammkernbohrung?

Immer dann, wenn Sie die Lagerung ungestört sehen wollen. Eine Rammkernbohrung liefert gestörte Proben. Die Schürfgrube zeigt den Boden im Profil – mit Schichtgrenzen, Steinen, Verfärbungen und Wasserzutritten. Das ist bei heterogenen Böden in Leverkusen oft entscheidend.

Wie tief kann eine Schürfgrube in Leverkusen ausgeführt werden?

Mit einem üblichen Mobilbagger erreichen wir 3,5 bis 4,0 Meter. Darunter wird der Platz für die Böschung zu groß oder es muss verbaut werden. Für tiefere Aufschlüsse kombinieren wir die Schürfgrube mit einer Sondierbohrung.

Ist für die Schürfgrube eine Genehmigung nötig?

Nein, eine Schürfgrube gilt als Erkundung und nicht als Bauwerk. Wichtig ist nur, dass der Aufschluss fachgerecht verfüllt und verdichtet wird. Wir dokumentieren das und stellen Ihnen die Aufschlussprofile für die weitere Planung bereit.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Leverkusen und seinem Großraum. Mehr Info.

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